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"Be-Greifen" und Ent-decken sind beim Lernen ebenso von Bedeutung wie Denken und Verstehen. Bei ganzheitlichem Lernen mit unterschiedlichen Methoden werden Kinder aktiv in die Gestaltung des Unterrichts mit einbezogen. Mit allen Sinnen prägen sich Kenntnisse besser ein, werden Fertigkeiten besser erworben. So werden z. B. Buchstaben nicht nur geschrieben und gelesen, sondern auch geknetet, ertastet, der entsprechende Laut akustisch identifiziert oder in kindgerechten Schreibanlässen angewandt.
Freiere Arbeitsformen ermöglichen ein eigenverantwortliches Lernen, das sich am Schüler und seinen Lernvoraussetzungen orientiert und durch Partner- oder Gruppenaufgaben das Sozialverhalten fördert.
Da eigene Erlebnisse besser im Gedächtnis haften bleiben, geschieht Lernen nicht nur innerhalb des Klassenzimmers. Lerngänge, etwa ein Besuch beim Zahnarzt, oder projektorientiertes Lernen, wie beispielsweise das Bauen von Booten oder das Gestalten der Feste im Jahreskreis ergänzen und bereichern den Schulalltag.
Dennoch ist Lernen auch mit Anstrengung verbunden; doch wenn die Freude am Lernen geweckt wird, geht es leichter.
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